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Gefahr durch Toner
Pro Stunde transportiert ein Laserdrucker bis zu 8qm Luft in den Raum -einschliesslich aller Schadstoffe!
Trotz technischer Verbesserungen in den letzten Jahren kommt es beim Betrieb von Büromaschinen wie Kopier-, Faxgeräten und Druckern, die Lasertechnologie verwenden, noch immer zu umwelt- und gesundheitsrelevanten Emissionen durch Tonerpartikel, flüchtige organische Verbindungen und Staub. In der Abluft ist unter anderem folgendes enthalten:
Es gibt einen Unterschied zwischen Staub, der mit blossem Auge sichtbar ist, und Staub, der in die Lunge vordringen kann. Nur Partikel mit einem Durchmesser im Bereich von 1-10 μm werden allgemein als lungengängig betrachtet. Für alle lungengängigen Stäube ungefährlicher Stoffe (z.B. Kleinstpartikel aus Papier und Toner) gibt es aufgrund ihrer potenziellen Lungenschädlichkeit strenge, international anerkannte Grenzwerte.
Tonermaterialien für Laserdrucker und auch für Kopierer bestehen entweder aus synthetischen Kohlenstoffpartikeln ("Carbon Black") oder Eisenoxidpartikeln, die durch ein Kunstharz gebunden sind. Zusätzlich können noch Füllstoffe beigemischt sein. Die Zusammensetzung der Toner kann je nach Produktionsfirma variieren, die Hauptbestandteile sind Pigmente, polymere Bindemittel und gegebenenfalls zusätzliche Ladungsträger und Hilfsmittel.
Das deutsche Magazin ÖKO-TEST konnte bei Untersuchungen von Tonern in acht von zehn Produkten Spuren von gesundheitsschädlichen Substanzen (Nickel, Kobalt Dibutylzinn, Benzol, Styrol, Phenol) nachweisen. Unklar ist, welche Stoffe des Toners die Entzündungen verursachen. Es wird davon ausgegangen, dass eine unbekannte synergistische Wirkung mehrerer Stoffe für die Entzündungen verantwortlich ist.
Die gesundheitlichen Auswirkungen auf den Menschen durch Einwirkung von Tonerstaub sind bekannt:
- Partikel von 1 bis 10 μm sind lungengängig - Krebsverdacht
- Reizung der Augen und der Haut
- Entzündung der oberen Atemwege und Nebenhöhlen
- In weiterer Folge kann es zu chronischer Bronchitis bis hin zu Asthma kommen
Neueste Erkenntnisse zu den Gesundheitsrisiken durch tonerhaltige Druckgeräte wie Laserdrucker, Fax- und Kopiergeräten zeigen eine eindeutige Entwicklung.
Global und gefährlich:
Allergien, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD) und Asthma nehmen immer dramatischere Ausmaße an und sind die Epidemien des 21. Jahrhunderts. Schon 2010 wird nach Einschätzung der WHO fast die Hälfte der Weltbevölkerung unter Allergien leiden und 2020 werden COPD die dritthäufigste Todesursache sein.
Das hat Ursachen, die oft noch unklar sind. Feinstaubbelastungen in der Außenluft sind zu Recht in die öffentliche Kritik gekommen. Gravierender aber sind die Belastungen in der Innenraumluft, denn hier halten wir uns die meiste Zeit auf.
Die ITG, Interessensgemeinschaft Tonergeschädigter, registrierte bereits 900 Tonergeschädigte, diese sind aber nur die Spitze des bedrohlichen Eisberges.
Deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin veröffentlichte eine Tierversuchsstudie und hat öffentlich bestätigt, dass Toner und andere Feinstäube krebserregend sind
- Erkrankungen der Atmungsorgane ist weltweit Todesursache Nr. 3
- Mehr als ein Drittel aller Berufskrankheiten entfallen auf Erkrankungen der Lunge
- 7 Prozent aller Krankenhausbetten werden von Patienten mit Lungenkrankheiten belegt
- Der staubige Feldzug: 3300 Todesfälle Schweiz, 5600 Todesfälle Österreich, 65000 Todesfälle Deutschland, 310 000 Todesfälle Europaweit (Bezugsquellen: WHO, Greenpeace, Global2000)
(Bezugsquellen: Bundesverband Deutschland e.V. „Tod vom Allerfeinsten“, ITG im BBU e. V., EPEA Internationale Umweltforschung GmbH, Arguk Umweltlabor GmbH, Literaturstudie zu Vorkommen und gesundheitlicher Bedeutung von Feinstaub in Innenräumen)
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